Rosenheim in Bayern
Das Rosenwappen der Grafen von Wasserburg diente vermutlich der Namensgebung der am Zusammenfluß von Inn und Mangfall gelegenen Stadt. Durch die Salzfuhren von Reichenhall, den späteren Bau der Soleleitung, die Einrichtung der Saline und nicht zuletzt als Knotenpunkt der Bahnstrecken München - Salzburg und München - Kufstein, entwickelte sich Rosenheim zur größten Stadt und wirtschaftlichem Zentrum Südostbayerns. Viele der ursprünglichen Gebäude fielen den Stadtbränden von 1542 und 1641 zum Opfer. Aus dem 14. Jahrhundert blieb als Einziges das Mittertor erhalten, in dem heute das Städtische Museum untergebracht ist mit allerlei Wissenswertem von der Römerzeit bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts. Die Spitalkirche St. Joseph, die Wallfahrtskirche zur Hl. Dreifaltigkeit und die Heiliggeistkirche zählen ebenso zu den Sehenswürdigkeiten wie auch der Max-Joseph-Platz mit seinen typischen Innstadthäusern. Das Kultur- und Kongresszentrum und der weit über seine Grenzen bekannte Lokschuppen, Teil der ersten Bahnhofsanlage, mit immer wieder faszinierenden Ausstellungen, locken Besucher aus nah und fern.
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